Thomas Schneider und Florian Geis arbeiten beide mit achtsamkeitsbasierten Verfahren wie MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction)und MSC (Mindful Self-Compassion) und bringen diese Ansätze auf ihre jeweils eigene Weise in das Seminar ein. Dabei verbinden sie strukturierte Praxis mit einem lebendigen Zugang, der sich an den Bedürfnissen der Teilnehmenden orientiert.
Ergänzend fließen in das Seminar auch Perspektiven aus der Arbeit mit inneren Anteilen sowie körperorientierte Zugänge ein. Diese dienen dazu, innere Prozesse nicht nur zu verstehen, sondern auch direkt erfahrbar zu machen. Dabei steht weniger ein bestimmtes Modell im Vordergrund als vielmehr die Einladung, sich selbst auf eine offene und achtsame Weise zu begegnen.
So entsteht eine Verbindung aus bewährten achtsamkeitsbasierten Methoden und erfahrungsorientierten Elementen, die den Teilnehmenden unterschiedliche Zugänge eröffnen und individuelle Lernprozesse unterstützen.
Durch das gemeinsame Unterrichten entsteht ein vielseitiger und zugleich stimmiger Raum. Unterschiedliche Perspektiven und Methoden greifen ineinander und ermöglichen es den Teilnehmenden, ihren eigenen Zugang zu vertiefen und zu erweitern. Während eine Person anleitet, hält die andere oft den Raum im Hintergrund – wodurch eine besondere Qualität von Präsenz und Unterstützung entsteht.
Diese Form der Co-Leitung bietet zudem die Möglichkeit, verschiedene Herangehensweisen direkt zu erleben und miteinander zu vergleichen. Teilnehmende profitieren davon, dass Inhalte aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden und sich dadurch ein umfassenderes Verständnis entwickeln kann. Gleichzeitig sorgt die kontinuierliche Begleitung durch beide Leiter für Stabilität und Orientierung im Prozess.
Ein zentrales Anliegen des Seminars ist es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem persönliche Erfahrungen willkommen sind – ohne Druck, ohne Bewertung, im eigenen Tempo. Die Kombination aus stiller Praxis, angeleiteten Übungen, Reflexion und Austausch unterstützt dabei, das Erlebte zu integrieren und nachhaltig wirksam werden zu lassen.
So entsteht ein Lern- und Erfahrungsraum, der sowohl Tiefe als auch Weite ermöglicht: Raum für persönliche Entwicklung, für innere Klärung und für neue Perspektiven im Umgang mit sich selbst und dem eigenen Leben.