Meditationsblog Wege zum Sein

Die Selbstmitfühlenden- Selbstmitgefühl für Frauen, von Anja Ilnicki

Frauen haben einige Herausforderungen in ihrem Leben, die Männer nicht oder anders erleben. Viele davon haben mit dem weiblichen Körper zu tun: der monatliche Zyklus, die Menopause und das weibliche Körperideal.

 

Liebe Frauen, wenn ihr das jetzt lest, kennt ihr sicherlich einen dieser Gedanken:

  • "Warum bin ich heute schon wieder so schlecht drauf?",
  • "Ich habe meine Tage, die Welt kann mir gestohlen bleiben".
  • "Alle anderen Frauen kommen super durch die Hormonumstellung. Wieso habe ich solche Probleme?"
  • "Ich sollte auf meine Figur achten."
  • "Ist gerade mein Argument wichtig gewesen oder geht es hier mehr um meine Figur?"

All diese Gedanken haben das Potenzial, uns wirklich runterzuziehen und Negativspiralen in Gang zu setzen. Besonders vertraut sind vielleicht einigen die innere Kritikerin mit ihrem, meist wenig hilfreichen, „Reiß dich zusammen und mach weiter!“ oder die innere Drama Queen mit ihrem  „Ich bin ja so arm dran“. Das schürt den inneren Kampf noch zusätzlich und zieht uns dann gerade in den sensiblen Momenten noch mehr runter, schwächt und blockiert hilfreiche Verhaltens-weisen.

 

Selbstmitgefühl bietet eine Alternative

Es erkennt den schwierigen Moment im Leben einer Frau an - ohne zu kämpfen und zu dramatisieren. Es bietet zwei andere mitfühlende innere Frauen anstelle der inneren Kritikerin und inneren Drama Queen an: die Wohlwollende und die Verbundene.
Die Wohlwollende erkennt den Moment des Leidens an und sagt „Gerade, weil ich jetzt leide, bin ich freundlich zu mir!“ Sie begegnet dem Leiden auf eine selbstfreundliche Art und Weise, aktiviert unsere innere Stärke und motiviert dadurch hilfreich zu handeln.

Die Verbundene erkennt das Leid ebenso an und erinnert sich, dass es allen Frauen in ihrem Leben hin- und wieder ähnlich geht. Sie sieht das Verbindende in diesen Leidensmomenten und wird dadurch gestärkt. So bleibt sie in einer aktiven, unterstützenden Haltung und macht sich nicht zum „Opfer“.
Somit ermöglicht dieses selbstmitfühlende Duo einen freundlichen, konstruktiven Umgang mit schwierigen Momenten im Leben einer Frau und ein Ausbrechen aus negativen Gedankenspiralen.

 

Und, kennst du deine Wohlwollende und deine Verbundene schon?

Achtsamkeit im Familienleben

Das Thema Achtsamkeit ist mittlerweile wohl den meisten Menschen bekannt und spielt für viele eine große Rolle in ihrem Alltag. Viele Menschen denken an Konzepte wie das Meditieren, Ruhe finden und Entspannung. Deshalb verbinden es viele vielleicht nicht unbedingt mit dem Familienalltag, der oft genau das Gegenteil von ruhig und entspannt ist. Doch hinter dem Begriff und den Techniken steckt so viel mehr, und genau deshalb ist Achtsamkeit auch ein Thema, das sich wunderbar in euren Familienalltag einbinden lässt. Wie das genau funktioniert und ausschauen könnte, findet ihr in diesem Artikel.

Meditieren als Familie

Die Meditation als Praxis im Alltag entdecken viele  Menschen erst im Erwachsenenalter. Und doch können die Vorteile, die Erwachsene aus dem Meditieren schöpfen, auch für Kinder relevant sein. Kinder profitieren durch regelmäßiges Meditieren und der damit verbundenen verbesserten Aufmerksamkeit in der Schule oder im  Kindergarten, aber auch bei ihren Freizeitaktivitäten. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit, etwas Ruhe in den Familienalltag zu bringen und am Abend nach einem hektischen Tag als Familie zusammenzufinden. Doch wie
geht das, als Familie meditieren, wenn es den Kindern oft schon schwer fällt, sich zehn Minuten ruhig zum Essen hinzusetzen?

Meditationen für Kinder

Viele Meditations-Apps, geführte Meditationen auf YouTube und andere Portalen bieten spezielle Meditationen für Kinder an. Oft sind diese in eine spannende Geschichte gepackt, die die Neugierde der Kinder wecken, und ihre Aufmerksamkeit so verbessern soll. Doch auch in Büchern oder auf verschiedenen Online-Blogs finden Eltern viele Tipps, wie sie die Kinder fürs Meditieren begeistern  können.
Wichtig ist, dass ihr euch am Anfang keinen Druck macht. Wenn die Kinder es nicht gewöhnt sind, ruhig zu sitzen und während einer Meditation lieber spazieren möchten, ist das in Ordnung. Am Anfang ist es gar nicht so einfach, sich nur auf die eigenen Gedanken und auf die Atmung zu  konzentrieren; schon gar nicht für Kinder.

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Buchvorstellung: Into Nature - 100 kreative Wege dich mit der Natur zu verbinden

Into Nature 100 kreative Wege dich mit der Natur zu verbinden
Into Nature 100 kreative Wege dich mit der Natur zu verbinden

Wer die Natur nur durch Lesen erfahren will, für den ist dieses Buch nicht das Richtige.

Es geht um einen achtsamen Umgang mit der Natur um uns herum und um einen achtsamen Umgang mit dir selbst.

So sind die Texte kurz gehalten und mit vielen Ilustrationen versehen.

Nimm das Buch, einen Bleistift oder Bundstifte, alles in eine Tasche oder einen Rucksack und raus vor die Haustür.

Kreative Übungen wie z.B. "Klänge zeichnen" geben einen neuen Bezug zum Wahrgenommenen und damit auch zu sich selbst. Spielerisch aufgebaut macht das Buch Lust, gleich loszulegen und die Umgebung neu zu erkunden.

Für die ganze Familie geeignet.

 

im Knesebeck Verlag 2019 erschienen, The Mindfulness Project aus dem Englischen übersetzt von Karin Weidlich

 

 

Krisenfest durch Achtsamkeit, Autorin Anja Gatzsche

Wie uns Achtsamkeit unterstützt, mit den Herausforderungen des Lebens besser umzugehen

Unsere Welt steht aktuell Kopf. Seit Beginn der Corona-Krise sind so viele Dinge nicht mehr wie sie waren. Wir verbringen mehr Zeit zu Hause. Wir arbeiten digital zusammen. Wir treffen unsere Freunde online oder mit 1,5m Abstand. Wir gehen mit einer Maske aus dem Haus.

Für unsere Psyche bedeutet das Stress pur, weil zum einen unsere typischen Gewohnheiten nicht mehr greifen. Zum anderen wird durch die vorherrschende Angst ein entwicklungsgeschichtlich alter Teil unseres Gehirns aktiviert, der unser Überleben sichern will.

 

Achtsamkeit hilft bei Veränderung von Gewohnheiten

Wenn unser Gehirn im Überlebensmodus ist, funktionieren wir im Stress-Autopilot. Dieser führt dazu, dass wir die Welt durch einen Tunnelblick wahrnehmen. Wer jedoch einen Tunnelblick hat, schaut nicht mehr nach links und rechts und das Finden neuer Lösungen für neue Wege in einer schwierigen Zeit ist erschwert. Genau diese neuen Lösungen brauchen wir aber, um uns neue, dienliche Gewohnheiten zu erschaffen. Da Achtsamkeit ein bisschen wie die Zoom-Funktion einer Kamera ist, können wir die Veränderung von Gewohnheiten bewusster mitgestalten. Wir können quasi in unsere alten Verhaltensmuster mit ihren Gedanken und Gefühlen „reinzoomen“ und die Stelle auswählen, an der wir uns verändern wollen. So können wir neue Gewohnheiten erschaffen, die uns guttun.

 

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Lese-Empfehlung: "Im Alltag Ruhe finden" von Jon Kabat-Zinn, Autor: Thomas Schneider

Dieses Buch ist wohl das praxisnaheste Buch, das ich aus dem MBSR kenne. Was das Buch für mich so besonders macht ist, das auf den knapp 237 Seiten alltagsbezogene Praxiserfahrung mit den MBSR-Techniken beschrieben und erklärt wird.

Ein Buch, das einfach zu lesen ist und nicht ermüdet, da jedes Kapitel spannend aufgebaut ist und auf das nächste Kapitel neugierig macht.

 

Anders als sein berühmtes Buch "Gesund durch Meditation", das mit seinen knapp 750 Seiten Theorie wirklich eher zäh ist.

Ein geniales Buch, das sich nicht nur für Anfänger eignet, sondern auch für fortgeschrittene Meditierende durchaus lesenswert ist. Dieses Buch liefert ein umfassendes Einblick in die alltagsbezogenen Techniken des MBSR.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Bei Amazon könnt ihr dieses Buch hier bestellen.

 

Auch als Hörbuch erhältlich.

 

Alleinsein und miteinander sein in der Krise

Wie social distancing nicht zu sozialer Isolierung wird, Autor: Anja Gatzsche

Momentan ist social distancing, also sozialer Abstand, ein Wort in aller Munde und ein fester Bestandteil des Alltags der meisten Menschen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Welt. Besuche in Cafés, Spieleabende mit Freunden, Vereinssport, arbeiten in den Firmen - all das und viel mehr liegt brach. Wie so oft im Leben fällt uns erst jetzt, wo wir all diesen „kleinen Luxus“ nicht mehr haben auf, wie wichtig und zentral echter, sozialer Kontakt für unser Wohlbefinden ist.

 

Uns fällt die Lücke in unserem Herzen, das viel weniger mit anderen schwingt, auf. Wir fühlen uns noch angespannter, weil echter sozialer Kontakt unsere Entspannungsreaktion fördert und das bleibt jetzt oft aus. Und wir fühlen uns erdrückt von der Stille, die aktuell durch viele Einzelpersonenhaushalte pfeift und unsere Gedanken sehr laut werden lässt.


Gleichzeitig leben wir viel enger mit den Menschen in unserer Wohnung zusammen, wenn wir nicht alleine wohnen. Das kann dazu führen, dass Beziehungskonflikte jetzt hochkochen oder dass wir schlichtweg beginnen von den Anforderungen unserer Kinder genervt zu sein. Wie also mit zu wenig und zu viel sozialem Kontakt umgehen?

Achtsames Selbstmitgefühl unterstützt in beiden Fällen sehr gut.

Beim Achtsamen Selbstmitgefühl geht es darum, sich selbst in schwierigen Momenten freundlich zu begegnen. Wir machen uns die Situation und unsere psychischen Abläufe achtsam bewusst und gehen dann freundlich damit um:

  • Hand aufs Herz! Es ist nicht einfach, auf einmal seine oft abwertenden Gedanken wirklich zu hören.
  • Hand aufs Herz! Es ist manchmal anstrengend, ständig für seine Kinder da zu sein.

Zum Achtsamen Selbstmitgefühl gehört es auch, sich bewusst zu machen, dass gerade die ganze Welt unter der Corona-Krise ächzt. Alle Menschen leiden gerade in dieser Krise. Jeder hat seine ganz eigenen Sorgen, aber alle leiden. Ist es nicht entlastend sich bewusst zu machen, dass es auf dieser Welt noch Milliarden andere Menschen gibt, die gerade den Kontakt zu ihren guten Freunden vermissen?


Social Distancing muss also nicht zu sozialer Isolierung werden. Ganz im Gegenteil wir können zu einem freundlichen Umgang mit uns selbst und einem Gefühl der Verbundenheit mit allen Menschen finden.

Und genau das wünsche ich uns allen!

Warum Achtsamkeitsübungen in der Natur?

Alles ist gut wie es gerade ist! Autor: Thomas Schneider

Wen wir uns in der  intakten freien Natur aufhalten, werden wir Menschen auf eine ganz natürliche Art und Weise von den Klängen, Farben, Formen und Düften der Pflanzen, Steine, Tiere und des Wassers auf psychischer und physischer Ebene positiv heilsam berührt.

Ganz anders mit den von Menschen gemachten Dingen, wie Elektrisches Licht, Auto und Stadtlärm, übermäßiger Konsum von Fast-Food, Fernsehen, etc.,  diese wirken auf die Dauer eher negativ un-heilsam auf psychischer und physischer Ebene.

 

Die Natur bietet uns vieles, das wir über unsere Alltag-Konsumgüter nicht bekommen. "Akzeptanz mit dem was gerade ist", darin ist die Natur Meister. Wenn wir uns in der Natur aufhalten, sind wir ein Teil von dieser "Akzeptanz mit dem was gerade ist". Diese Art der Akzeptanz, schafft Klarheit, Handlungs Möglichkeit und Gelassenheit.

 

Endlich raus aus dem Suchen des geeigneten Konsumguts damit ich mich besser fühle, rein in das Erleben der vielfältigen Natur in Form von fließenden Gewässern, mächtigen Bergen, dichten Wäldern und üppigen, farbenfrohen Pflanzen.

 

Viele Kursteilnehmer berichteten, dass Sie gerade durch Achtsamkeit-Übungen  in der Natur, mit sich und der Natur eine Art natürlichen Einklang erleben. Dieser Einklang mit sich selbst und der Natur wird oft als ein nach Hause kommen beschrieben. Ein nach Hause kommen in die eigene Natur des Mensch seins.

 

Wir brauchen aber gar nicht so tief zu gehen, den alleine der natürliche Rhythmus, Tag und Nacht, sowie Abends das zur Ruhe kommen der Natur, die vielen verschiedenen Farben und die natürlichen Klänge, sowie ätherische Öle das die Pflanzen ausströmen , helfen uns, ausgeglichener und gelassener zu werden. Wir brauchen dazu gar nichts zu tun, nur in dem zu ruhen, was gerade  in der Natur geschieht. Alles andere geschieht dann ganz von selbst. 

 

Dieses in sich Ruhen können wir durch verschiedene Meditations Übungen und Übungen zur Achtsamkeit, sowie ein Verständnis über die Funktionsweise unseres Geistes, noch vertiefen und somit in den Alltag einbringen. Ruhen in dem was gerade geschieht, ohne etwas zu ergreifen oder abzulehnen. Wenn wir nicht gleich etwas ergreifen oder ablehnen, haben wir erst einmal Zeit zu schauen, was  ich mit dem erlebten mache. Folge Ich und verstärke ich eine aktuelle Lebenssituation, mit misstrauen, Wut, Geiz oder ähnlichen unheilsamen Geisteszuständen, oder versuche ich einer aktuellen Lebenssituation, mit Verständnis, Toleranz, Mitgefühl, zu begegnen. Diese Möglichkeit der freien Handlung, ist maßgeblich für das eigene Erfahren von Glück oder Leid im Leben. Wenn wir diese Art des Umgangs durch Übungen kultiviert haben, können wir aus uns heraus entstandenes Glück erfahren, unabhängig von äußeren Umstanden. Das ist wirkliches frei sein.

Die Einfachheit der Achtsamkeit

Sag Ja zum Leben! Autor: Thomas Schneider

Einfachheit kommt dem Wesen der Achtsamkeit sehr nah. Diese Einfachheit setz voraus, dass wir immer wieder loslassen können. Loslassen von dem Konzept, wie der Augenblick zu sein hat.

 

Wenn wir das können, stellt sich der Widerstand  gegen den Augenblick und somit gegen das Leben ein. Wenn dieser Widerstand nicht da ist, entsteht wieder Raum- Platz für eine andere Betrachtungs- Weise des Lebens. Dieses Neu-Betrachten bringt Qualitäten mit sich, wie Einsicht und Verständnis für die Gesamtsituation oder auch Klarheit, was zu tun ist. Aber nicht nur das, wenn wir im Augenblick sind und einverstanden sind mit dem was ist, geben wir den geistigen und emotionalen Potentialen Raum, wie Gelassenheit, Weisheit, Mitgefühl mir gegenüber oder der Situation bzw. den beteiligten Personen gegenüber. 

Diese Einfachheit der Achtsamkeit ist mir zum ersten mal in Tibet begegnet. Menschen, die einfach und doch weise sind, die aus der Achtsamkeit kein Konzept machen, wie es so gerne im Westen passiert, sondern im Fluss des Lebens sind mit all seinen Schwierigkeiten und Schönheiten. Das mag bestimmt nicht für alle Menschen, die dort leben zutreffen, aber bei den meisten denen ich begegnet bin, war dies der Fall.

Ich merkte das daran, dass diese Menschen eine gewisse Gelassenheit, wie Bodenständigkeit, Neugier und eine natürliche Art des Respekts gegenüber der Vielfalt des Lebens und der Menschen hatten.

 

Mit einem unruhigen Geist ist es sehr schwer diese Einfachheit der Achtsamkeit zu erleben, denn dieser urteilt, kompensiert, sucht ständig, meint und denkt, dass es so und so sein müsste. Es ist ja auch verständlich, dass dieser unruhige Geist nicht aufhören möchte, denn was geschieht , wenn er all seine vielen Konzepte, seinen Kampf ums Recht haben, seine Urteile und seine vollen Schubladen loslässt?  Ja, was geschieht dann?  Der unruhige Geist kann sich dies nur schwer vorstellen. Also macht er lieber weiter so, bis nichts mehr geht. Das Resultat kennen wir nur zu gut: Burnout, Erschöpfungszustände, Sinnlosigkeit, Unzufriedenheit mit dem Leben etc. ...

 

Wenn wir den Mut aufbringen, ja zu sagen, innezuhalten, uns bewusst werden bzgl. des  unruhigen Geisteszustand, den wir gerade erfahren, kann dieses festhalten an einen unruhigen Geisteszustand weicher werden und ein Loslassen geschieht. Dann kann diese Einfachheit der Achtsamkeit im Hier und Jetzt Raum bekommen und ganz natürlich geschehen, mit all seinen Qualitäten. Dieser natürliche, wache und doch gelassene Geist wird dann ja zum Leben sagen, ja zu diesem Augenblick. Du musst dann nicht mehr Festhalten an verstaubten Konzepten entstanden aus einem unruhigen und ängstlichen Geist, oder einer Idee wie das Leben zu sein hat.

 

Du wirst dann in der Fülle und Vielfalt des Lebens stehen und aus deiner eigenen Erfahrung mit der Einfachheit, Sanftheit und Schönheit  der Achtsamkeit sagen können:

 

"Das Wunder ist nicht, das wir auf dem Mond gehen können, sondern das wir auf dieser Erde gehen können."

Thich Nhat Hanh

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Achtsamkeit im Unternehmen

Achtsamkeit als Kernkompetenz im Unternehmen, Autor: Thomas Schneider

Die dramatische Zunahme von Stress und Burnout in unserer modernen Arbeitswelt bedroht längst nicht mehr nur die Gesundheit und Lebensqualität des Einzelnen, sondern immer mehr auch die Leistungskraft unserer Wirtschaft. Studien weisen darauf hin, dass bereits 60% aller verlorenen Arbeitstage im Zusammenhang mit aus Stress entstandenen Erkrankungen stehen.

 

Auch im Unternehmen wie in der Führung von Mitarbeitern erweisen sich tiefer führende Achtsamkeitsübungen als ein wahrer Schatz an Möglichkeiten des Miteinanders und des inneren wie äußeren gemeinsamen Wachstums. Eine natürliche entspannte Autorität zu leben, raus aus festgefahrenen Bahnen und den Zeitgeist mit seinen Chancen erkennen und nutzen, sind u.a Potentiale, die wir durch ein Achtsamkeitstraining entwickeln können. Auf Achtsamkeit geschulte Mitarbeiter können so ihr Potenzial in der Teamentwicklung, im Change Management und als Führungskraft vollständig entfalten.

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Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit findet immer im Hier und Jetzt statt, Autor: Thomas Schneider

In auf Achtsamkeit basierenden Übungen, wie z.B. in der Achtsamkeitsmeditation, handelt sich um eine grundlegende Haltung der Aufgeschlossenheit für das gesamte Spektrum unserer augenblicklichen Erfahrungen.

 

Achtsamkeit trägt dazu bei, dass wir uns Moment für Moment mit unserem Herzen, Kopf und Geist verbinden.

 

Durch dieses Bewusstmachen, wie Herz und Geist im jeweiligen Augenblick funktionieren, werden wir in die Lage versetzt, weisere Entscheidungen zu treffen, um dann mit Herz und Verstand handeln zu können.

Achtsamkeit hilft unter anderem dabei, seine Stressauslöser zu verstehen, einen anderen Umgang mit diesen zu erlernen und an einen Punkt in sich selbst zu kommen, der einlädt, in dieser schnelllebigen Zeit mit ihren großen Anforderungen, gelassen, wach und präsent im Augenblick zu sein.

 

Achtsamkeit macht es uns möglich zu unterscheiden, was unserer Gesundheit zuträglich ist und was ihr eher schadet.

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